Geschichte

Im Jahre 2006 wurde die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen vom Seniorenrat als eigenständiger Verein gegründet. Als konfessionell und politisch neutraler Verein wollte er freiwillige Dienstleistungen zwischen Helfenden und Hilfesuchenden in der Region Aesch-Pfeffingen vermitteln. Ein Vereinszweck, der all die Jahre zuoberst stand und der auch heute Gültigkeit hat. Die Drehscheibe schuf eine Brücke zwischen Alt und Jung: Jüngere Menschen kümmern sich um ältere Mitbewohner. Diese können dank dieser Hilfe länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Im Gründungsjahr, anlässlich der ersten Generalversammlung,  zählte die Drehscheibe rund 100 Mitglieder. Zehn Jahre später sind es bereits 700. Angesichts des demographischen Wandels wird der Verein auch in Zukunft einem grossen Bedürfnis entsprechen.

Die Drehscheibe wurde und wird sehr geschätzt. Dies zeigte sich auch in Form von Preisen und Auszeichnungen. So erhielt sie 2009 den mit 10 000 Franken dotierten Solidaritätspreis der Zürich-Versicherungsgesellschaft der Region Baselland. Die Zürich vergibt diesen Preis an das beste Projekt, welches das solidarische Handeln zwischen den Generationen fördert. Einer oder beiden Generationen muss es einen konkreten und direkten Nutzen bringen. Es muss regional verankert sein. Im Vordergrund stehen die sozialen Aspekte; Nachhaltigkeit, Kreativität, Attraktivität und Innovation – genau das, was die Drehscheibe bietet.

Ein paar Jahre später erhielt die Drehscheibe den mit 5000 Franken dotierten Sozialpreis der Gemeinde Aesch. Der Sozialpreis 2015 wurde am 10. April 2016 in Anerkennung des jahrelangen sozialen Engagements zugunsten der Gemeinde und der Bevölkerung überreicht.

Eine (wenn auch nur indirekte) Anerkennung der Vereinsarbeit stellt auch die Befreiung von Gemeinde-, Kantons- und Bundessteuer dar. In ihrem Entscheid vom 11. September 2015 stellt die kantonale Steuerverwaltung fest, dass „die Tätigkeit des Vereins gemeinnütziger Natur ist“.

Im Jahre 2016 feierte die Drehscheibe ihr zehnjähriges Bestehen. 150 Vereinsmitglieder trafen sich am 1. März im katholischen Pfarreiheim in Aesch zur zehnten Generalversammlung. Sie konnten auf eine stolze Bilanz zurückblicken Die Helferinnen und Helfer hatten im Jahr 2015 über 2800 Einsätze erbracht und dafür über 2500 Arbeitsstunden geleistet. Ebenfalls zum Jubiläum  organisierte der Vorstand am 8. November einen Lottomatch, an welchem 110 Mitglieder teilnahmen. Monica Fanti, Gemeinderätin von Aesch übermittelte im Namen des Gemeinderates Grüsse und Glückwünsche. Sie betonte, wie wertvoll die freiwillige Arbeit für das Gemeinwesen ist.